Pestozeit!

Dieses verlängerte Osterwochenende war mein Schatz ganz besonders fleißig. ❤ Gleich zwei Sorten Pesto wurden von ihm gezaubert! Einmal Bärlauchpesto und einmal Brennnesselpesto.

Unser ‚Bärlauchfeld‘ ist leider noch nicht groß genug, um wirklich davon ernten zu können (Siehe Titelbild). Jedoch ein Bekannter von uns hat Unmengen davon hinter seinem Haus stehen, weshalb wir einfach ihm ein gutes halbes Kilo Bärlauch abgekauft haben. Gut klein gehäckselt und mit Parmesan, Olivenöl und eigenen Walnüssen vermischt, ergab das ein wirklich vorzügliches Pesto! Am Ende wurden es in etwa 5,5 Gläser. Abgefüllt haben wir nur 4 davon, weil wir einen Teil gleich mit Nudeln als Abendessen verspeist haben. Schließlich muss man doch gleich mal probieren, wie das schmeckt, was man so kredenzt hat! 😀

Da ein Pesto allein natürlich nicht ausreicht, ist mein Schatz gestern in den Wald marschiert und hat einen großen Korb Brennnesseln gesammelt.

Zutaten für Brennnesselpesto

Diese wurden dann mit dem gleichen Pesto-Grundrezept zubereitet. Nur dieses Mal haben wir den Ölanteil ziemlich stark erhöht. Die Brennnesselblätter saugen da ganz schön was auf, das glaubt man kaum. Insgesamt ist das Brennnesselpesto faseriger als das Bärlauchpesto. Auch die Farbe ist eine andere. Aber es schmeckt wirklich vorzüglich! Und der Hauptbestandteil ist absolut kostenlos! Die meisten sehen in Brennnesseln nur Unkraut, wir nutzen es aber gezielt. Nicht nur, um unseren Speiseplan zu variieren, sondern auch als Dünger in Form von Brennnesseljauche etc. Der Korb Brennnesseln barg fast ein Kilo Brennnesseln. Das ergab dann auch 11,5 Gläser fertiges Pesto. So kann die Vorratshaltung dieses Jahr wieder beginnen. Wir sind nun nur noch gespannt, wie lange das Pesto lagerfähig ist.

Brennnesselpesto

Und damit wandert dieser Beitrag mal wieder zu EiNaB!

6 Gedanken zu „Pestozeit!

  1. Hallo!

    Interessant, Brennesselpesto habe ich noch nie gehört. Bärlauchpesto kenne ich schon, ich mache immer nur eine Paste und kein Pesto, weil das länger hält. Also nur mit Salz und Öl mixen und wenn man es braucht, kann man es erweitern.

    Danke für die tolle Anregung und fürs Verlinken zu EiNaB!

    lg
    Maria

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